Aus Flugzeugen wird Luftfahrtgeschichte zum Anfassen

Ein Flugzeug ist mehr als Aluminium, Lack und Technik. Es bringt Menschen zusammen, überquert Kontinente, erlebt Tausende Starts und Landungen – und manchmal schreibt es sogar Geschichte. Genau diese Geschichte wollen wir bewahren.

Seit 2016 verwandeln wir bei Aviationtag originales Material aus ausgemusterten Flugzeugen in individuelle Sammlerstücke. Jedes Aviationtag stammt tatsächlich von dem Flugzeug, dessen Registrierung es trägt. Kein nachträglich bedrucktes Aluminium, keine Reproduktion. Sondern ein echtes Stück Luftfahrt.

Heute, zehn Jahre später, haben wir Material von mehr als 150 Flugzeugen verarbeitet. Und langweilig ist es dabei wirklich nie geworden.

Von der Cessna bis zum Airbus A380

Die Luftfahrt ist unglaublich vielfältig – und genau das soll auch unsere Sammlung sein.

Wir haben Aviationtags aus einer kleinen Cessna 150 gefertigt und aus dem riesigen Airbus A380. Aus der legendären Boeing 747, aus dem McDonnell Douglas A-4 Skyhawk Fighter und sogar aus einem Bo 105 Hubschrauber.

Manche Flugzeuge haben Millionen Passagiere transportiert. Andere hatten völlig andere Aufgaben.

Zu unseren Editionen gehörte beispielsweise eine Douglas DC-3, die als Rosinenbomber Teil der Geschichte der Berliner Luftbrücke war. Und dann wäre da noch die Ed Force One: die Boeing 747, mit der Iron Maiden auf Welttournee ging.

Genau solche Geschichten faszinieren uns. Denn wenn ein Flugzeug außer Dienst gestellt wird, muss damit nicht automatisch auch seine Geschichte verschwinden.

Vom Flugzeugteil zum Aviationtag

Bevor ein Aviationtag in der Hand eines Sammlers landet, hat das Material einen ziemlich langen Weg hinter sich.

Wir sichern originale Flugzeugteile an Flughäfen, auf Flugzeugfriedhöfen und gemeinsam mit unseren Partnern. Dabei dokumentieren wir genau, von welcher Maschine das Material stammt. Anschließend kommt es zu uns nach Köln.

Hier beginnt ein Prozess, bei dem noch erstaunlich viel Handarbeit gefragt ist.

Das Material wird ausgewählt, zugeschnitten, ausgestanzt und weiterbearbeitet. Danach erhält jeder Tag seine Gravur mit Flugzeugtyp, Registrierung und individueller Seriennummer.

Und dann gibt es noch etwas, das keine Maschine erzeugen kann: die Spuren des früheren Lebens.

Kleine Kratzer, Unebenheiten, unterschiedliche Lackschichten oder Farbverläufe stammen häufig aus der Zeit, in der das Material noch Teil des Flugzeugs war. Deshalb können zwei Aviationtags derselben Edition unterschiedlich aussehen.

Für uns ist das kein Makel. Ganz im Gegenteil. Genau daran erkennt man, dass man ein Original in der Hand hält.

Zehn Jahre Erfahrung mit Flugzeug material

Als Aviationtag 2016 startete, ko nnten wir bereits auf die Erfahrung unserer Schwesterfirma bordbar zurückgreifen, die seit 2006 ausgemusterte Flugzeugtrolleys aufarbeitet.

Seitdem haben wir selbst eine ganze Menge über Flugzeugmaterial gelernt.

Denn Flugzeughaut ist nicht einfach Flugzeughaut. Legierungen, Materialstärken, Lackierungen und Konstruktionen unterscheiden sich teilweise erheblich. Ein Airbus A380 stellt uns vor andere Herausforderungen als eine Cessna. Ein militärisches Flugzeug wieder vor andere.

Auch deshalb entsteht eine neue Edition nicht einfach per Knopfdruck.

Wir probieren aus, entwickeln Lösungen und entscheiden manchmal erst am Originalmaterial, wie wir daraus die besten Aviationtags fertigen können.

Nach mehr als zehn Jahren machen wir vieles routinierter. Die Neugier auf das nächste Flugzeug ist trotzdem geblieben.

Gemeinsam mit Airlines und Luftfahrtpartnern

Ein großer Teil unserer Arbeit wäre ohne die Menschen und Unternehmen aus der Luftfahrt nicht möglich.

Über die Jahre sind daraus Kooperationen mit zahlreichen Airlines und Partnern entstanden – darunter Lufthansa, Etihad Airways, Air Canada, DHL Express, Cathay Pacific und Singapore Airlines.

Solche Kooperationen ermöglichen uns Zugang zu besonderen Flugzeugen und zu Material, das normalerweise niemals bei Sammlern landen würde.

Vor allem aber steckt dahinter Vertrauen. Vertrauen darin, dass wir respektvoll mit dem Flugzeug, seiner Geschichte und den dazugehörigen Marken umgehen.

Das nehmen wir ziemlich ernst.

Mehr als ein Schlüsselanhänger

Natürlich kann man ein Aviationtag an seinen Schlüssel hängen. Oder an einen Rucksack, eine Tasche oder einen Koffer.

Viele unserer Kunden machen allerdings etwas ganz anderes: Sie sammeln Flugzeuge.

Vielleicht das Muster, mit dem sie zum ersten Mal geflogen sind. Die Maschine einer Airline, für die sie gearbeitet haben. Einen Flugzeugtyp, den sie schon als Kind faszinierend fanden. Oder schlicht ein Stück eines außergewöhnlichen Flugzeugs.

Genau darin liegt für uns der Reiz von Aviationtag.

Wir machen aus ausgemustertem Flugzeugmaterial etwas Neues, ohne seine Vergangenheit auszulöschen. Die Registrierung bleibt. Die Lackierung bleibt. Die Gebrauchsspuren bleiben. Und vor allem bleibt die Geschichte, die dahintersteckt.

Ein Aviationtag ist deshalb nicht einfach ein Stück Aluminium. Es ist ein echtes Stück Flugzeug. Und manchmal ein ziemlich besonderes Stück Geschichte.